Insbesondere in den letzten Monaten wurden vermehrt Stimmen des TÜV Rheinland und anderer Prüforganisationen laut, dass zahlreiche Spielwaren, nicht nur chinesischer, sondern auch deutscher Hersteller, die Maximalwerte zulässiger Inhaltsstoffe, die giftig sein können, überschreiten. Vor allem in denen im Ausland produzierten Spielwaren aus Plastik wurden sogar Stoffe gefunden, die so eigentlich nicht in Spielwaren vorkommen dürfen. Bei Wasserspielzeugen stellte der TÜV Rheinland ausgerechnet an den Mundstücken eine hohe Belastung mit Schadstoffen fest. Immer wieder werden daher Spielwaren vom Markt genommen oder müssen neu produziert werden. Denn einige der enthaltenen Weichmacher sowie andere Inhaltsstoffe können erbgutverändernd, krebsfördernd und fortppflanzungsstörend wirken.

Wer als Elternpaar auf Nummer Sicher gehen möchte, ist nach wie vor mit Spielwaren aus Holz am besten bedient. Der natürliche Rohstoff kann ebenso gut als Spielzeug verwendet werden. Jungs z. B. mögen vor allem Autos wie Feuerwehrfahrzeuge aus Holz, während Mädchen einen Puppenwagen aus Holz bevorzugen werden. Neben der Tatsache, dass das Fahrzeug oder der Puppenwagen aus Holz für Kinder gesundheitlich unbedenklich ist, se auch gesagt, dass die Haltbarkeit von Holzspielwaren deutlich höher ist als von Plastikspielwaren. Zwar kann Plastik nicht mehr richtig abgebaut werden. Dennoch brechen häufiger Einzelteile. Der Puppenwagen aus Holz hingegen kann auch nach einigen Jahren noch wie neu wirken und möglicherweise sogar an die eigenen Enkel weitergereicht werden. So wird der Puppenwagen aus Holz schnell zu einem besonderen Erbstück der Familie, das die Kindheit aller Mädchen der Familie wiederspiegelt.

 

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